Der Ursprung hinter Davis Holland beginnt mit einem Vermächtnis eines Großvaters an seinen Enkel: eine mechanische Uhr mit quadratischem Gehäuse. Diese Uhr wurde seitdem ein Wegbegleiter und begründete eine Passion im Leben des Jungen.
Die Jahre vergingen, das Leben nahm seinen Lauf und aus dem Jungen wurde ein Ingenieur der Fahrzeugtechnik mit Herzblut für Zeitmesser und der dahinter stehenden Technik. Angetrieben durch seine Faszination entstand die Idee, eine eigene Uhr zu entwerfen.
Aus der Idee bildeten sich Anforderungen: Es sollten Aspekte der Vergangenheit mit den Errungenschaften der Gegenwart verbunden werden, hochwertig, minimalistisch und zeitlos – passend für jeden Anlass.
Es folgten Monate, in denen diverse Entwürfe entstanden. Aufbauend folgte die Auswahl an möglichen Werkstoffen und Uhrwerken.
Aus dem festgelegten Konzept wurden Muster und anschließend die erste fertige Uhr: Ein minimalistischer Zeitmesser mit quadratischem Monocoque-Gehäuse (Uhrengehäuse bestehend aus einem Stück und ohne Uhrendeckel) aus Titan mit einem sichtbaren Automatikuhrwerk und kratzfestem Saphirglas.
Das quadratische Gehäuse und das Automatikuhrwerk sollten eine Hommage an das Erbstück des Großvaters sein. Als Element der Gegenwart entstand ein einteiliges Monocoque-Design als Anlehnung an den fahrzeugtechnischen Hintergrund des Designers. Der gewählte Werkstoff Titan soll abschließend die Zukunft symbolisieren.
Als weiteren Gestaltungsaspekt wurde der Name „Davis Holland“ bewusst von dem Schaffenden gewählt. Dieser ist zusammengesetzt aus dem Mädchennamen der Großmutter und dem Nachnamen des Großvaters.
Entworfen, um Einzelstück zu sein, blieb die Uhr nicht unentdeckt und es mehren sich die Wünsche nach einer Serienfertigung.
Dieses stellte sich als nächste komplexe Herausforderung heraus und die Suche nach den passenden Lieferanten und höchster Qualität zog sich über ein Jahr bis zum Endresultat: Die erste Uhrenserie von Davis Holland.
Der Mann hinter der Geschichte von Davis Holland ist Daniel Kühn. Aufgewachsen in schlichten Verhältnissen im Münsterland, wurde ihm vorgelebt, dass man vieles selbst erschaffen kann, wenn man seine eigenen Hände und den Verstand einsetzt.
Im Jugendalter entdeckte er seine Passion zu Technik, was zur Folge hatte, dass an allem getüftelt wurde, was Schrauben hatte, unter anderem Roller, Kaffeemaschinen und Uhren. Diese Begeisterung führte zu einem Studium der Fahrzeugtechnik. Aus dem Bastler wurde ein engagierter Ingenieur.
Die Idee, eine eigene Uhr zu erschaffen, klingt zunächst simpel, gleichwohl waren, neben Zeit und Eifer, das intensive Einarbeiten in den Bereich der Horlogerie nötig. Dennoch entschädigte das Ergebnis die geleisteten Anstrengungen.